Newsletter 1 / 2010

Die Brennstoffzelle - Schlüsseltechnologie für Energieversorgung und Mobilität von morgen?

Ob in Elektroautos, Gabelstaplern, stationären Heizmodulen, in Brauereianlagen, in Wohnmobilien oder E-Bikes - die Brennstoffzelle ist vielseitig einsetzbar. Das Forum widmete dem Multitalent am 9. November 2009 seine Auftaktveranstaltung, bei der die Freudenberg-Gruppe und die Nationale Organisation für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie NOW GmbH Pate standen.

Rund 55 regionale und überregionale Journalisten und Fachjournalisten, Journalismus-Studenten der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, PR-Referenten und Brennstoffzellen-Experten diskutierten über die Schlüsseltechnologie für Energieversorgung und Mobilität von morgen. Sie interessierten sich dafür, wo die Brennstoffzelle eingesetzt wird, wie sie finanziert wird, ob sie reif ist für die Serienproduktion und wie sie betrieben wird. Antworten zu diesen und vielen anderen Fragen lieferten unter anderem: Dr. Jörg Böcking, Freudenberg New Technologies KG, Dr. Klaus Bonhoff, NOW GmbH, Prof. Werner Tillmetz, ZSW, Dr. Silke Wagener, Freudenberg FCCT KG, Ulrich Platthaus, 3M Germany, Dr. Oliver Weinmann, Vattenfall Europe AG, und Prof. Andreas Schümchen, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Die Ergebnisse waren für viele Teilnehmer überraschend, da die technischen Möglichkeiten der Brennstoffzelle weitaus größer sind, als von den meisten angenommen. Neugierige konnten in Begleitung von Uwe Deller von Opel und Patrick Schnell von TOTAL eine Runde in einem Wasserstoffauto drehen. Ein weiteres Highlight war eine 1,60 Meter hohe und 80 Kilo schwere Brennstoffzellenheizung.

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Dr. Silke Wagener, Freudenberg FCCT KG
Dr. Silke Wagener, Freudenberg FCCT KG
Marktplatz "Ressource Wasserstoff"
Marktplatz "Ressource Wasserstoff"



Kommt der Strom der Zukunft aus der Wüste?

In den Küstenregionen Nordafrikas sollen gigantische solarthermische Kraftwerke entstehen: Über die Herausforderungen des Projekts Desertec und über solarthermische Kraftwerke diskutierten rund 60 regionale und überregionale Journalisten und Fachjournalisten, Journalismus-Studenten der Hochschule Würzburg-Schweinfurt , PR-Referenten und Experten am 20. November 2009 in den Räumen des Gastgebers Schott Solar AG in Mainz.

Den Teilnehmern standen diesmal unter anderem Prof. Dr. Udo Ungeheuer, SCHOTT AG, Dr. Nikolaus Benz, SCHOTT CSP Solar GmbH, Günter Stark, ABB AG, Lars Schnatbaum-Laumann, SolarMillenium AG, und Dr. Werner Platzer, Fraunhofer-Insitut für Solare Energiesysteme (ISE), Rede und Antwort. Paten der Veranstaltung waren die SCHOTT Solar AG, die ABB AG und die SIEMENS AG.

Großer Beliebtheit erfreuten sich die Marktplätze, an denen die Journalisten im direkten Gespräch mit Experten wie beispielsweise Dr. Bernd Utz, Chief Technology Officer der Renewable Energy Division der Siemens AG, und Dr.-Ing. Gerhard Weinrebe, Leitender Ingenieur, Schlaich Bergmann und Partner, etwas über die Technik von Parabolrinnenkraftwerken erfahren konnten. Die Fragen zu Desertec waren vielfältig: Beeinträchtigt der sich mit der Zeit ansammelnde Staub auf den Spiegeln den Wirkungsgrad des Parabolrinnenkraftwerks? Was passiert bei einem Sandsturm? Wie wirkt sich die intensive Sonneneinstrahlung in der Wüste auf die Parabolrinnenmodule aus? Die Journalisten interessierten sich aber auch für wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Aspekte des Projektes: Sie wollten wissen, woher das Geld für Desertec kommt und hakten nach, ob es in der afrikanische Bevölkerung Akzeptanz findet.

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Prof. Dr. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der Schott AG
Marktplatz "Parabolrinnenkollektoren"