Kommt der Strom in der Zukunft aus der Wüste?

Workshop Solarthermische Kraftwerke

Windkraft und Photovoltaik bekommen Konkurrenz: Die Solarthermie will sich als weitere Technik zur Gewinnung sogenannter "erneuerbarer Energie" (EE) etablieren. Ihr Prinzip ist simpel: Das auf die Erde fallende Sonnenlicht wird mit Hilfe riesiger Parabolspiegel eingefangen, gebündelt und auf einen "receiver" reflektiert, der die Lichtstrahlung in thermische Energie, sprich: Wärme, umwandelt und damit Wasser zum Verdampfen bringt. Über eine Dampfturbine und einen daran angeschlossenen Generator lässt sich mit diesem Wasserdampf Öko-Strom erzeugen. Der Clou an der Solarthermie: Die Stromerzeugung klappt auch bei Dunkelheit. Denn anders als bei der Photovoltaik, die nur dann Strom erzeugt, wenn die Sonne scheint, kann die von der Solarthermie erzeugte thermische Energie reversibel in die flüssige Salzschmelze großer Wärmespeicher eingelagert werden. Mit dieser Wärme können auch noch lange nach Sonnenuntergang Wasserdampf erzeugt und Turbine sowie Generator angetrieben werden. Die Verfahrenstechnik der Solarthermie sowie die Komponenten für den Bau solcher Anlagen haben längst Serienreife erreicht. Seit mehr als 20 Jahren laufen in den USA solarthermische Kraftwerke ohne größere Probleme. In Europa gilt das sonnenlichtreiche Spanien bislang als Pionier auf Gebiet des solarthermischen Anlagenbaus. Doch schon bald sollen in den Küstenregionen Nordafrikas gigantische Solarthermie-Kraftwerke mit Leistungen von mehreren Gigawatt entstehen. Der erzeugte grüne Strom wird (zumindest zum Teil) über Kabel nach Europa geleitet. So jedenfalls sehen es die Planungen der neu gegründeten Desertec Industrial Initiative vor, eines Unternehmenskonsortiums von zwölf europäischen Industrie- und Dienstleistungskonzernen (u.a. Siemens, ABB, Schott Solar und MunichRe). Deren ehrgeiziges Ziel lautet: Spätestens im Jahr 2020 stammen 20 Gigawatt Strom aus solarthermischer Produktion.   

Viele gute Gründe also für das "Forum Technikjournalismus", sich in der zweiten Veranstaltung seiner Reihe "Technik im Dialog" der technischen und gesellschaftspolitischen Dimension des Themas zu widmen und mit Fachleuten über das Potenzial der solarthermischen Kraftwerke zu diskutieren. Gastgeber des "Forum Technikjournalismus" war diesmal die Schott AG in Mainz. Rund 60 Journalisten, Studierende des Technikjournalismus sowie Solarthermie-Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft suchten im Erich-Schott-Centrum eine Antwort auf die Frage: "Kommt der Strom in der Zukunft aus der Wüste?" 

Der Weg durch das Programm gestaltete sich folgendermaßen:

Hier gelangen Sie zum detaillierten Programm der Veranstaltung.

Diskussion unter Teilnehmern
Diskussion unter Teilnehmern
Georg Küffner, F.A.Z.; Christiane Cloos, IFOK GmbH
Georg Küffner, F.A.Z.; Christiane Cloos, IFOK GmbH
Begrüßung durch Georg Küffner, F.A.Z.
Begrüßung durch Georg Küffner, F.A.Z.
Grußwort von Prof. Dr. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstands der SCHOTT AG
Grußwort von Prof. Dr. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstands der SCHOTT AG
Teilnehmer
Teilnehmer
Grußwort von Prof. Dr. Udo Ungeheuer
Grußwort von Prof. Dr. Udo Ungeheuer
Grußwort von Prof. Dr. Udo Ungeheuer
Grußwort von Prof. Dr. Udo Ungeheuer
Vorstellung CSP Technologie durch Dr. Nikolaus Benz, SCHOTT CSP GmbH
Vorstellung CSP Technologie durch Dr. Nikolaus Benz, SCHOTT CSP GmbH
Vorstellung CSP Technologie durch Dr. Nikolaus Benz, SCHOTT CSP GmbH
Vorstellung CSP Technologie durch Dr. Nikolaus Benz, SCHOTT CSP GmbH
Teilnehmer
Teilnehmer
Diskussion unter Teilnehmern
Diskussion unter Teilnehmern
Vortrag von Lars Schnatbaum-Laumann, Solar Millennium AG
Lars Schnatbaum-Laumann, Solar Millennium AG
Vortrag von Lars Schnatbaum-Laumann, Solar Millennium AG
Lars Schnatbaum-Laumann, Solar Millennium AG
Vortrag von Günter Stark, ABB AG
Günter Stark, ABB AG
Vortrag von Günter Stark, ABB AG
Günter Stark, ABB AG
Lars Schnatbaum-Laumann in der Diskussion mit Teilnehmern
Lars Schnatbaum-Laumann in der Diskussion mit Teilnehmern
Günter Stark und Lars Schnatbaum-Laumann in der Diskussion mit Teilnehmern
Günter Stark und Lars Schnatbaum-Laumann in der Diskussion mit Teilnehmern
Vorstellung der Medienanalyse durch Lutz Frühbrodt, Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt
Vorstellung der Medienanalyse durch Lutz Frühbrodt, Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt
Vorstellung der Medienanalyse durch Lutz Frühbrodt
Vorstellung der Medienanalyse durch Lutz Frühbrodt
Teilnehmer während der Workshopsequenzen
Teilnehmer während der Workshopsequenzen
Teilnehmer während der Workshopsequenzen
Teilnehmer während der Workshopsequenzen
Teilnehmer während der Workshopsequenzen
Teilnehmer während der Workshopsequenzen
Teilnehmer während der Workshopsequenzen
Teilnehmer während der Workshopsequenzen
Teilnehmer während der Workshopsequenzen
Teilnehmer während der Workshopsequenzen
Diskussion am Marktplatz von Dr. Weinrebe, Schlaich Bergermann und Partner
Diskussion am Marktplatz von Dr. Weinrebe, Schlaich Bergermann und Partner
Diskussion am Marktplatz von Dr. Utz, Siemens AG
Diskussion am Marktplatz von Dr. Utz, Siemens AG
Diskussion am Marktplatz von Dr. Utz, Siemens AG
Diskussion am Marktplatz von Dr. Utz, Siemens AG
Mit dem Gong in die nächste "Marktplatz-Runde"
Mit dem Gong in die nächste "Marktplatz-Runde"
Mit dem Gong in die nächste "Marktplatz-Runde"
Mit dem Gong in die nächste "Marktplatz-Runde"
Austausch über die Marktplätze
Austausch über die Marktplätze

Bildnachweis



Fotographien: Alexander Sell